Unsere gemeinsame Arbeit
ist die Verbindung unserer unabhängig von einander entwickelten künstlerischen Ansätze:
Der Beschäftigung mit utopischen Raumkonzepten und der Frage, nach den persönlichen Lebensentwürfen, die diese Räume prägen. Beide Herangehensweisen sind verknüpft mit der Erfahrung einer permanenten Bewegung räumlicher und gesellschaftlicher Normen, deren geschichtliche Verankerung und zukünftige Bedeutung offen ist.

In unserer gemeinsamen Arbeit gehen wir von der Atmosphäre eines räumlichen Beziehungsgeflechts zwischen Mensch und Materialität aus. Atmosphäre meint dabei die alltägliche Wahrnehmung räumlicher Konstruktionen in ihrer materiellen Schichtung und internen Verschiebungen, den Anzeichen der vergehenden Zeit.

Raum entsteht durch die Kommunikation von Körpern. Auf der Suche nach Funktion und Bedeutung vorgefundener räumlicher Situationen, legen wir in unserer Arbeit das Beziehungsgeflecht der beteiligten Gegenstände frei. Mit dreidimensionalen Eingriffen betonen wir die unmittelbare Wirkung von „Umraum“, in dem jeder beteiligte Körper ein möglicher Akteur ist.